Wenn man neue Zielgruppen erschließen will muss man nicht immer nur junge und hippe Leute in der Werbung zeigen. Livejournal Nutzer Petr lovigin hat sich folgende Kampagne für das Nokia N9 in Russland ausgedacht. Mehr Bilder hier.
geschrieben am 05 Dezember 2011 von Tom Zimmerlinkat
Wenn man neue Zielgruppen erschließen will muss man nicht immer nur junge und hippe Leute in der Werbung zeigen. Livejournal Nutzer Petr lovigin hat sich folgende Kampagne für das Nokia N9 in Russland ausgedacht. Mehr Bilder hier.
geschrieben am 30 November 2011 von Tom Zimmerlinkat
Nachdem einige schon fast vor Wut schäumen weil sie kein Galaxy Nexus bekommen und andere um 2 Monate Geduld bitten bekomme ich rechteckige Augen weil ich die xda-developer Foren rauf und runter lese. Gingerbread ROMs werden fallen gelassen wie heiße Kartoffeln und alle stürzen sich auf den Android Ice Cream Sandwich Quellcode und pumpen am laufenden Band ROMs raus. Viele sind eher im Proof-of-concept Statium, vor allem die Kameras scheinen noch nirgendwo zu funktionieren. Doch manche sind schon fast alltagstauglich. Allen vorran erstaunlicher weise das HTC HD2.
Eine Übersicht über den Funktionsumfang aktueller ROMS gibt es hier im xda-developer Portal.
Vor allem Handys die dem HTC Nexus One ähneln sind in guter Position einen lauffähigen ICS Port zu bekommen da viele ROMs darauf basieren und nur ein paar Treiber und Tweaks austauschen. Den nächsten Schub dürfte es geben wenn Google für das Nexus S ein Android 4.0 update rauslässt wobei auch hier ein CyanogenMod9 Alphabuild schon durchgesickert sein soll.

Ich bin mir ziemlich sicher dass wir noch vor Neujahr mindestens 1% Android Nutzer mit 4.0 sehen werden in der Market Statistik denn wirklich alle wollen so schnell wir möglich updaten. Die Supporthotlines und -foren der Hersteller können sich ja jetzt schon kaum vor Anfragen retten wann denn endlich das update bleibt.
Da mir die Zahnfee am Wochenende ein Hd2 unter das Kopfkissen gelegt hat werde ich demnächst auch mal genauer berichten ob mein Verdacht auf Alltagstauglichkeit schon bestätigt werden kann. Dranbleiben!
geschrieben am 25 November 2011 von Tom Zimmerlinkat
Ich hatte in Folge des schon im Mai stattfindendem Developer und Blogger Treffen von HP das Glück mit einem HP/Palm Pré2 durch die Lande zu ziehen.
Nach der ersten Euphorie zeigten sich die Schwächen aber auch die Stärken des Gerätes und von WebOS. Wohlgesonnen nahm ich zur Kenntnis dass man durch den besuch einer speziellen URL der Google Maps Anwendung mehr Funktionalität entlocken konnte als diese selbst zugeben mochte. Google Latitude ging nämlich auch hier ohne Probleme, auch im Hintergrund wurde mein Standort aktualisiert. Alles Prima.
Durch noch mehr herumexperimentieren mit der URL viel mir auf dass alles links, die irgendwie zu Google Maps füren in der WebOS eigenen Maps App geöffnet wurden. Durchaus nachvollziehbar, war doch die mobile Google Maps Website zur Vorstellung von WebOS nicht so toll zu bedienen.
Dann kam der Touchpad Ausverkauf und das vermeintliche Ende von WebOS. Auch durch meine Hande wanderten ein paar HP Touchpads wo ich zu meinem erstaunen Bing Maps und kein Google Maps Programm fand.

Jetzt kommts: irgendwann im Oktober, WebOS und auch das Pré2 eigentlich schon eingestaubt, entschied sich HP ein “Update” für das Karten Programm anzubieten.
Das Programm hieß auf einmal nur noch “Karten” und das Icon hatte die Farbpalette gewechselt. Den Update-Knopf drückte ich gerne und schnell, denn die Google Maps App lud keine Daten mehr, verwies auf den Appcatalog. So wurde mir die Bing “Karten” Anwendung untergeschoben, ob ich es wollte oder nicht.
Alles halb so wild, nutze ich dann eben die Mobile Website, auf dem iPod touch macht Google Maps auch im Browser Spaß. Aber Moment: Wir erinnern uns: jeder Link zu Google Maps wird in der Bordeigenen Google Maps… Mist die gibt es nicht mehr.
Dem Tipp vom Mapstronauten, Nokia Maps zu nutzen kann ich nicht folgen, denn den Browser will HP nicht auf aktuellen Stand bringen.
So bleibt mir jetzt ein verkrüppeltes Gerät ohne vernünftige Karten, denn die Bing Maps Anwendung ist sehr hackelig zu bedienen und ausserdem nimmt sie mir wichtige Funktionalität weg.
Das Pré2 kommt jetzt zurück in seine Schachtel. Möge es dort mit HPs mobiler Sparte auf nimmerwiedersehen zu Staub verfallen.
geschrieben am 09 November 2011 von Tom Zimmerlinkat
12 Grafikkerne klingen erst einmal viel sind aber relativ zu Desktop-Grafikkarten mit 480 oder gar mehr GPU-Kernen nicht weiter erstaunlich. Da auch auf dem Desktop, mal abgesehen vom berechnen von Bitcoin-Hashes, die GPGPU (General Purpose Graphic Processing Unit) noch nicht wirklich angekommen sind witmen wir uns hier den CPU Kernen im Tegra3.
Die CPU im Tegra3 basiert auf ARMs Cortex A9 Design und gibt sich nach außen als Vierkern aus. So sieht es auch das Referenzdesign von ARM vor, 4 Kerne mit eigenem Level1 Cache die alle gemeinsam auf einen großen Level2 Cache zugreifen und sich die Aufgaben teilen. Getaktet wird jeder Kern nach Bedarf , bei entsprechender Wärmeableitung sogar bis zu 2,5GHz (Tegra3 T30 maximal 1,5GHz) . um diese Hohen Taktfrequenzen bei vernünftigen Spannungen, meist in einem Mobilgerät, zu erreichen müssen CMOS Transistoren eingesetzt werden die leider einen hohen Leckstrom aufweisen. Das ist akzeptabel um hohe Rechenleistung zur Verfügung zu stellen. Intel übertaktet in seinen Desktop-/Notebookprozessoren bei Bedarf sogar einzelne Kerne für noch mehr Rechenleistung.
In mobilen Geräten ist aber oft der andere Fall anzutreffen, da Gerät tut nur wenig im Hintergrund wenn es in der Jackentasche steckt. Hier sind die die eben angesprochenen hohen Leckströme inakzeptabel. Das komplette abschalten von einzelnen Kernen wird schon lange praktiziert, ein Kern muss aber immer an bleiben, sonst ist da Gerät ja aus.
Hier kommt der Clou den sich Nvidia ausgedacht hat, einen fünften “compagnion core” genannten Kern der, obwohl auf dem selben Die, mit anderen Transistoren hergestellt wird die einen geringeren Leckstrom aufweisen und damit unterhalb von 500MHz eine wesentlich besser Performance/Watt hat. hut ab vor der Foundry die das gießen muss, hier wohl TSMC[*1].
Der 5. Kern ist auch ein Kortex A9 wie alle anderen und greift auch auf den gemeinsamen L2 Cache zu. Um den Cache kohärent zu behalten kann der 5. Kern allerdings nicht noch als 5. hinzugeschaltet werden sondern ist als einziger aktiv oder dann inaktiv. Da er auf einer anderen Spannungschiene fährt braucht das umschalten längliche 2 Milisekunden aber NVidia meint dass im Tegra3 ein dem Betriebssystem gegenüber Transparenter Sceduler selber entscheiden wann welche Cores benutzt werden oder nicht.
Der Nvidia Tegra3 ist also weiterhin ein Quadcore da nur 4 ARM-Kerne gleichzeitig rechnen können.
Wer sich also nach mehr Rechenleistung sehnt aber nicht auf Laufzeit verzichten möchte darf sich auf Geräte mit Tegra 3 freuen, vorerst Tablets, bald aber auch Smartphones (“Superphones”). [Update:] Ein paar Roadmap Folien von Nvidia zeigen dass Tegra3 für Smartphones mit nur 2 High Performance Cores als AP30 daherkommen soll. [/Update] Das ASUS EeePad Transformer Prime soll so auf stolze 12 Stunden HD Video Playback kommen.

Mindestens 12 Kerne meint dass natürlich noch viel mehr Recheneinheiten wie Hardware Audio- und Videodecoder und -encoder, AES Verschlüsselungseinheiten und noch mehr Transistoren die sich um DRM kümmern sollen.
Ich kann es kaum erwarten ein Gerät mit Tegra3 in die Hände zu bekommen.
Quellen: NVidia (PM, whitepaper zu vSMP ), ARM , guckt auch mal bei Anandtech rein
geschrieben am 27 Oktober 2011 von Tom Zimmerlinkat
Momentan auf Twitter nicht zu ignorieren ist dieser Tumblr Eintrag ”Android Orphans: Visualizing a Sad History of Support” von Michael Degusta der sich die Müher gemacht hat die Aktualität der Android Versionen auf vielen in den USA vertriebenen Telefonen zu vergleichen und in eine Infographik zu packen.
Kurz gesagt: es sieht nicht gut aus.
Die Daten beziehen dieses Jahr noch nicht mit ein und es bleibt zu hoffen dass die auf der Google I/O verkündete Partnerschaft zwischen den Herstellern und Google, die mindestens 18 Monate aktuelle Software verspricht etwas Besserung bringt.
Am absurdesten ist für mich der Balken von HTC Hero dass nochmal unverhofft den Schub von 1.5 auf 2.1 bekommen hat kurz bevor Froyo vorgestellt wurde.
Auch in Deutschland werden noch heute viele Telefone mit Android Froyo 2.2 verkauft und gerade bei den niedrigerpreisigen Geräten habe ich wenig Hoffnung dass sie Android 4.0 sehen werden.
Hersteller wie Sony haben ja angekündigt sich den Upgradepfand für ihre Geräte auf IceCreamSandwich genauer anzusehen, ein Zugeständnis ist das aber noch lange nicht.
Ich bin gespannt ob geprellte Androidkäufer nicht doch beim nächsten Kauf wieder auf bekannte Größen wie Nokia zurückgreifen werden und lieber zu Windows Phone wechseln wo bislang durch die Bank alle Telefone das Update auf Mango erhalten haben und dass sogar vergleichbar zügig.
geschrieben am 17 Oktober 2011 von Tom Zimmerlinkat
Wem das iPhone4S Teardown for iFixit noch nicht weit genug geht und noch genauer wissen will wo Siri denn jetzt eigentlich lebt, der sollte mal bei Chipworks vorbeischauen.
Dort wurde mit allen möglichen optischen und vor allem nicht mehr optischen Analysegeräten in die Chips geschaut.
Der Kamera-CCD kommt wie erwartet von Sony und neben recht viel Qualcomm auf der RF Seite ist auch viel Apple-eigenes Silizium am Start. Apples Firmeneinkäufe scheinen sich gelohnt zu haben, vor allem der A5 SoC ist trotz seiner gemäßigten 800Mhz einer der performatesten Chips im Markt.
Wer immer noch keine Interesse an Chipdesign hat lässt sich vielleicht noch von der Schönheit der MEMS Chips von STMicro, das Gyroskop und der Beschleunigungssensor, betören.
Hier gehts zum Artikel
geschrieben am 27 September 2011 von Tom Zimmerlinkat