Eines der ersten Symbian Belle Geräte auf dem Markt. Kann es uns – im Zusammenhang mit neuer Hardwareausstattung – überzeugen?

Ich war sehr aufgeregt, endlich ein Symbian Belle betriebenes Nokia nutzen zu dürfen. Meine Erwartungen waren sehr hoch. Von dieser neuen Generation hängt es ab, ob Symbian bei den Usern und der Fachpresse noch mal an Boden gewinnen kann. Durch einige User aus dem “Netzwerk” Rund um Nokia, die schon die Vorversion von Belle auf ihrem N8 testeten, hatte ich viel Positives gehört.
Design – Display – Hardware
Das Design ist fast eine 1 zu 1 Kopie des Vorgängers C7. Schlicht gehalten, wirkt es trotzdem nicht minderwertig, sondern kann sich durch seinen Akkudeckel aus Aluminium aufwerten. Die abgerundeten Ecken verleihen ihm, ein für Smartphones zurzeit untypisches äußeres, wo doch alle Hersteller dem Iphone nacheifern. Ich empfinde das als durchweg positiv. Die Spaltmasse passen und man kann beinahe nichts daran aussetzen. Gäbe es da nicht die aus Plastik bestehende Taste zum Entsperren des Displays. Diese ist ein wenig wackelig und gibt bei der kleinsten Berührung ein Klick-Geräusch von sich, was bei mir sofort ein Gefühl von – Oh Gott ist das billig – ausgelöst hat. Nokia hätte hier lieber, wie bereits beim N8, einen Metallriegel verwenden sollen.
Die restlichen Tasten lassen sich standardmäßig bedienen und befinden sich dort, wo man sie erwartet. Erwähnenswert ist hier nur weiterhin die Möglichkeit über Mikro-USB, sowie den kleinen 2 mm Stecker von Nokia, aufladen zu können. An der oberen Seite befinden sich desweiteren die Anschlüsse für einen 3,5″ Headset und der Anschalter.
Das Display ist ein 3,5-Zoll-ClearBlack-IPS-LCD-Touchscreen mit Corning® Gorilla® Glas (enorm kratzfest! Mein N8 hat nach einem Jahr ohne jeglichen Schutz, keinen einzigen tiefgehenden Kratzer! Nur in bestimmten Lichtverhältnissen kann man leichte, vereinzelnd durchschimmernde Kratzer erkennen) und einer Leuchtdichte von 1.000 Nit. Somit das hellste Display auf dem Handymarkt. Allerdings empfinde ich ein AMOLED-Display als die bessere Wahl. Der schöne kräftige Kontrast, wodurch ein Schwarzton auch wirklich schwarz aussieht, im Gegensatz zu einer – in meinen Augen – nur geringfügig besseren Ablesbarkeit im Sonnenlicht. Die Auflösung mit “nur” 640 x 360 Pixel stört im alltäglichen Betrieb überhaupt nicht.
Wichtige Fakten zur Hardware: (hier die kompletten technischen Daten)
- Größe: 117,2 x 56,8 x 11 mm
- Gewicht: 131 g
- Speicher: 8 GByte intern, bis zu 32 GByte extern
- Arbeitsspeicher: 512 MByte
- Prozessor: 1 GHz mit Unterstützung einer GPU (OpenGL 2.0 fürs 3D Gaming)
- Akku BL-5K mit 1300 mAh
- Sprechzeit: GSM – 17 Std. , UMTS – 6,45 Std.
- Stand-by-Zeit: GSM 504 und UMTS 551 Std.
- Quadband Gerät
- Display Auflösung: 640 x 360 Pixel (nHD) mit 16,7 Mio. Farben
- HSDPA: 14,4 MBit/s und HSUPA: 5,76 MBit/s
- WLAN: IEEE 802,11 b/g/n
- OTG 1.3 (USB on-the-go)
- Bluetooth: 3.0
- TV-Ausgang
- A-GPS
- FM-Transmitter
- NFC (near field communication)
- Betriebssystem: Symbian Belle
- E-Mail-Client mit Unterstützung für Office-Anwendungen und PDF-Dateien
- Mail for Exchange
- Flash Lite 4.0 (unterstützt Flash 10.1 Inhalte)
- kostenlose Navigation in über 80 Ländern der Welt
- 8 Mp Full-Focus-Kamera mit EDoF-Technik und Dual-LED-Blitzlicht
- Videoaufnahme: 1.280 x 720 Pixel (720p)
- Vorinstallierte Spiele: Angry Birds und Asphalt 5 (beide NFC-fähig)
Kamera – Video
Die 8 Mp lassen für den “normalen” Kunden vermutlich keine Wünsche offen. Alles ab einer Reichweite von 50 cm wird automatisch in den Fokus genommen und ist somit scharf abgelichtet. Diese Technik ermöglicht schnelle und unkomplizierte Aufnahmen. Makro-Aufnahmen sind allerdings nicht möglich, was das Abfotografieren von Visitenkarten unterbindet. Die durch EDoF-Technik erzeugte Tiefenschärfe ist auf den ersten Blick wirklich nützlich, macht man aber Ausschnitte bzw. Poster von einer Aufnahme, bekommt man die Konsequenz daraus zu sehen.
Das Bild vom 701 wirkt dann so, als hätte man einen Ölfarben-Filter in Photoshop verwendet. Mein Geschmack ist es nicht. Allerdings ohne Zoom bzw. Ausschnitt wirkt es angenehm.
Allerdings nimmt der größere CMOS-Speicher-Chip, in Kombination mit dem Xenon-Blitz, im N8 einfach viel mehr Details wahr. Hier noch mal ein Beispiel dafür (Bilder zum besseren Erkennen bitte anklicken):
Die Farbwiedergabe beim 701 ist generell gut. Das Anheben des Kontrasts beim N8 ist mir persönlich aber lieber, auch wenn es manchmal eine gewisse Verfälschung der Realität bedingt. Wer seine erstellten Bilder über den Massenspeicher-Modus am Rechner sucht, sollte daran denken, nicht im früheren Ablagesystem “Images” zu schauen, sondern nun unter DCIM! Wer noch mehr zur Thematik Full-Focus Vs. Auto-Focus Kamera erfahren möchte, sollte sich bei den Gurus von AAS umsehen. Ebenfalls auf dieser Site findet ihr ein Video zum Vergleich der beiden Techniken beim Aufnehmen eines Films. Obwohl das N8 in diesem Bereich sehr gut aufgestellt ist, schafft es die EDoF-Technik hier nochmals einen drauf zupacken. Nur im Nahaufnahme Bereich ist das N8 – Dank dem kontinuierlichen Autofokus – noch überlegen. Für die Wiedergabe von Videos sind so gut wie alle gängigen Formate erlaubt (MPEG-4, H.264/AVC, H.263/3GPP, RealVideo 8/9/10, Flash 10 für Videos, On2 VP6, Sorenson Spark).
Musik
In diesem Bereich ist das Nokia 701 solide positioniert. Es bietet einen für Symbian^3 Geräte typische Ausstattung. Vom Cover-Flow bis hin zur Erstellbarkeit von Wiedergabelisten und dem Sortieren nach Interpreten & Alben so wie Songs. Auch ein Equalizer mit 8 Kanälen ist an Bord. Allerdings müssen für die saubere Erkennung der Alben und dazu passenden Songs, die sog. Tags der einzelnen MP3-Stücke, gut gepflegt sein. Sollte das nicht der Fall sein, wird man wohl eine gewisse Unzufriedenheit verspüren. Dieses Problem ergibt sich im Übrigen auch schon bei Geräten, die Symbian Anna installiert haben. Die Wiedergabe aus den Stereo Boxen, die sich auf der Rückseite des 701 befinden, ist nicht der lauteste Klang, aber für den gelegentlichen Nutzen akzeptabel.
Internet
Dank der neu programmierten Version des Browsers, steht dem Spaß beim Surfen nichts mehr im Wege. Zwar stellt ein Galaxy SII im Vergleich die Seiten noch schneller dar, aber ist das Rendering beendet, bemerkt man beim Scrollen & Zoomen keinen Unterschied mehr! Nichts ruckelt. Ebenfalls neu in dieser Version ist die Möglichkeit Texte zu kopieren, um sie anschließend in einem anderen Programm wieder einfügen zu können. Das ging zuvor nur mit dem Opera Browser. Man muss lediglich mit dem Finger kurz auf einer Stelle verweilen (Gerät vibriert leicht) und kann dann mit dem Markieren des Textes beginnen. Zudem können jetzt bis zu 6 Seiten/Tabs geöffnet werden. Schade dabei ist nur, dass weiterhin zuvor besuchte Seiten nicht in den Speicher/Cache geschoben werden, sondern jedes Mal aufs Neue geladen werden müssen. Sehr praktisch ist auch die neue Ansicht auf die zuletzt besuchten Seiten. Diese werden als Mini-Bilder präsentiert, ähnlich dem visuellen Multitasking.
Auch in diesem Bereich wurde im Vergleich zur Vorgängerversion die Geschwindigkeit erhöht. Beim ersten Mal öffnen wird man gefragt, ob man “Ovi” oder “Standard” wünscht. Bei “Ovi” wird ein sog. Push-Service eingerichtet, der E-Mails unmittelbar nach Erhalt auf dein Gerät weiterleitet. Leider klappte das in meinem Test nicht immer reibungslos. Ebenso verhielt es sich mit der Synchronisierung. Mal wurde eine geöffnete Mail als gelesen übernommen und mal nicht. Das Gleiche beim Löschen. Hier scheint noch immer ein Problem mit dem IMAP-Protokoll vorzuliegen, wie es schon bei Symbian Anna der Fall ist. Daher empfehle ich, den “Standard” -Modus zu wählen und somit manuell das Konto abzufragen bzw. zu synchronisieren. Dabei entstehen weniger Konflikte. Schade finde ich es, dass man eine geöffnete Mail nicht mehr durch das Mülleimer-Symbol (Symbian Anna) in der unteren Leiste löschen kann. Dieses wurde entfernt. Nun geht es nur noch umständlich über das Kontextmenü-Symbol unten rechts. Die generelle Einrichtung eines der gängigen E-Mail-Clients (Hotmail, Yahoo etc. pp) geht fast wie von selbst. Bei weniger bekannten Clients muss man sich zuerst die Einstellungen vom Anbieter besorgen.
Nokia Store
Seit der neuen Version 3.16 ist aus Ovi wieder Nokia geworden und damit endlich eine Umsetzung in QML. Somit sieht der Store nicht nur besser aus, sondern lässt sich auch viel smoother bedienen. Halt typisch Qt-mäßig. Damit schließt Nokia endlich eine große Lücke zu den beliebten Betriebssystemen wie Android oder IOS. Natürlich nicht in der Anzahl der Apps, sondern rein von der Benutzerfreundlichkeit. Wie schon bei der 2.8 Version werden natürlich auch hier Updates von bereits heruntergeladenen Apps angezeigt und dürfen mittlerweile bis zu 10-mal erneut gedownloadet werden, ohne dafür wieder zahlen zu müssen. Zudem kann man jetzt auch direkt Kontakt zum Kundenservice aufnehmen und eine generelle Bewertung des Stores abgeben. Das Bezahlsystem ist ebenfalls generalüberholt und rundet den gelungenen Einkauf im Nokia Store ab. An dieser Stelle sei noch mal erwähnt, dass Nokia der einzige Anbieter in Deutschland ist, bei dem man auch ohne Kreditkarte Apps einkaufen kann!
Navigation
Einer der wohl aktuell noch bekanntesten Vorteile eines Symbian Smartphones ist die Offline-Navigation in über 80 Ländern dieser Welt. Das Kartenmaterial wird spätestens alle 6 Monate kostenlos zum Update bereit gestellt. Ich nutze diese Navigation seit Jahren und bin immer dort angekommen, wo ich hin wollte. Wichtig, wie bei jedem neuen Gerät, ist es, sich mit dem Gebrauch und den Eigenheiten vertraut zu machen. Einmal verstanden, was gewisse Aussagen bei der Navigation bedeuten, ist es das reinste Vergnügen. Seit ein paar Tagen steht nun auch die neue Version 3.8 zum Download bereit. Diese passt sich vom Design mehr dem handelsüblichen Navigationsgerät an und vereinfacht so nochmals die Bedienung. Als zusätzliche Option kann man die Live-Verkehrsumleitung nutzen und entkommt somit stets den Verkehrsbehinderungen. Das hat mir schon einige Male echt Zeit & Nerven gespart!
<– Screenshots von Version 3.6!
Kalender
Der Kalender ist für den alltäglichen Gebrauch sicherlich ausreichend. Man kann Geburtstage vermerken und Termine abspeichern. Das ganze lässt sich dann auch über Outlook synchronisieren. Wobei man hier darauf achten sollte, den Kalender nur von einer Seite aus (Outlook oder Gerät) mit Daten zu befüllen, so wie nicht mehrere Synchronisierungsstellen parallel zu nutzen. Möchte man aber einen für Geschäftsleute übersichtlicheren und mit mehr Funktionen ausgestatteten Kalender, sollte man sich die App Business calender 1.2. herunterladen.
Facebook – Twitter & Co
Für Facebook und Twitter gibt es von Nokia aus die App “Soziale Netzwerke”. Diese hat sich im letzten halben Jahr kaum verändert und ist für diejenigen geeignet, die ein rudimentäres Verhältnis zu den sozialen Netzwerken pflegen. Wer so wie ich aktiv dort unterwegs ist, sollte lieber für Facebook “fMobi” für Twitter “gravity” und für Foursquare “4squick” in Betracht ziehen. Allerdings hat Nokia indirekt versprochen auch die übrigen Standard-Programme komplett in Qt umzusetzen. Wenn das soweit ist, könnte “Soziale Netzwerke” vielleicht eine echte Alternative werden ;-)
Symbian Belle
Der erste Eindruck ist als alt eingesessener Symbianer etwas befremdlich, da einige gewohnte Strukturen auf Kosten der Benutzerfreundlichkeit und dem Angleichen an Android gewichen sind. Ein kleines Beispiel dafür ist, das jegliche Abfrage (z.B. beim Bestätigen einer Löschung mit “Ja” oder “Nein”) nicht mehr unten am Bildschirm zu finden ist, sondern viel einfacher und logischer in der Mitte. Aber schon nach kurzer Zeit, hat man sich daran gewöhnt und möchte nicht mehr zurück. Die nun 6 anlegbaren Startbildschirme sind mir herzlichst Willkommen, da ich locker an die 100 App Grenze komme und die bisherigen 3 schon lange nicht mehr reichen. Eine App, wie z. B. der Kalender, kann aber nun nicht nur eine Reihe einnehmen, sondern Dank der neuen Flexibilität mehrere. So ist nun auch jedes einzelne Symbol auf dem Bildschirm Hin und Her verschiebbar und die jeweilige Position ist für den Portait- als auch Landscapemodus automatisch gespeichert. Damit ist Belle sogar Android etwas voraus :-) Allerdings fehlt mir hier der alte Bearbeitungsmodus, da ich für jede App die ich verschieben möchte, den Modus durch länger gedrückt halten neu aktivieren muss.
Die unterschiedlichen Größen der Widgets (Kalender, Wetter, E-Mail, Musik) sind in der aktuellen Version noch nicht vorhanden, werden aber voraussichtlich zum Ende Dezember als Softwareupdate zur Verfügung gestellt. Die alten Symbian^3 Geräte mit Anna werden wohl direkt mit dieser Version von Belle durchstarten. Ein weiteres nützliches neues Feature ist die herunterziehbare Statusleiste, die ähnlich wie bei Android, die entgangenen Anrufe, SMS, Push-Nachrichten und E-Mails anzeigt, als auch die Möglichkeit bietet den aktuellen Status von Bluetooth, WLAN und der Internetverbindung zu sehen und zu beeinflussen. Das erspart dem User unnötiges durchsuchen des Menüpunkts “Einstellungen”. Zu dem schafft man Sicherheit für all diejenigen, die nicht über eine Datenflatrate verfügen. Im Menü selber findet man keine Ordner mehr. Das dient der Übersichtlichkeit für Neulinge. Die alt eingesessenen werden wohl schnell auf die Chance zurück greifen, wieder neue Ordner anzulegen, was glücklicherweise noch funktioniert. Was ebenfalls einige erfreuen wird zu lesen, ist die Tatsache, dass man nun auch Gespräche im Landscapemodus annehmen kann, bzw. man während des Gesprächs zwischen den beiden Varianten wechseln kann.
Es war ein richtiger und vor allem nach außen hin sehr wichtiger Schritt den Prozessor auf die magische 1 GHz Grenze zu takten. Viele Kunden erwarten von einem Smartphone solch eine Taktfrequenz. Doch wer sich mit Symbian ein wenig auskennt, der weiß, dass dieses sparsame OS solch einen Prozessor nicht braucht. Viele Artikel dich ich bisher über die neuen Geräte gelesen habe, führen die flüssige Bedienung einzig auf den höheren Prozessortakt zurück. In Wahrheit ist es aber die gute “Belle” die den entscheidenden Anstoß dafür gibt. Das beweisen viele Videos auf YouTube, wo die geleakten Versionen von “Belle”, ohne Probleme und genauso flüssig auf einem N8 laufen. Die neue 2-3 mal schnellere GPU, der Prozessor und auch der größere Arbeitsspeicher werden sich erst bei anspruchsvolleren 3D Spielen als Vorteil erweisen. Da es bisher nur Spiele gibt, die auf das Niveau vom N8 & Co eingestellt sind, bin ich gespannt, wann man mit ersten leistungshungrigeren Spielen aus dem Hause Gameloft rechnen darf.
Ein zum Schluss hin noch sehr wichtiges Argument, was für das neue Symbian Belle spricht ist, dass es endlich geschafft wurde, dass Symbian typische Speicher-Vollfress-Syndrom zu beseitigen! Endlich kann man sich nerviges neu starten des Systems sparen. Und Dank Qt in der Version 4.7.4, welches vor kurzem freigegeben worden ist, werden Qt-Apps sogar noch sparsamer im Verbrauch. Aktuell habe ich nur ein wirkliches Problem. Leider sind noch viele meiner gekauften Apps nicht offiziell für Belle freigegeben. Ich hoffe, dass sich das noch bis zur Veröffentlichung des Upgrades ändert.
Akku und Telefonfunktion
Die Akkulaufzeit ist immer ein sehr individuelles Thema. Wenn ich mein Verhalten an den Tag lege, wo ich stets im UMTS-Betrieb Online bin, ein wenig Musik höre, 1-2 kurze Gespräche führe und Minimum jede Stunde Facebook abchecke, hält das Nokia 701 genauso lange wie mein N8. Am Ende eines Tages muss es geladen werden. Bei nicht so Internet affinen Menschen, die größtenteils noch den GSM-Betrieb verwenden, dürften auch 2-3 Tage möglich sein. Dank der 2 Mikrofone und der “noice reduction”-Funktion empfinde ich die Sprachqualität, wie gewohnt bei Nokia, als sehr gut. Nur der Lautsprecher könnte etwas mehr Volumen vertragen.
Fazit
Das Nokia 701 ist ein Rundum kompaktes und leistungsstarkes Smartphone, was mit einem frischen Symbian Belle und einigen Hardware Features wie OTG (USB-On-The-Go), FM-Transmitter und NFC zu einem fairen Preis aufwarten kann. Allerdings gebe ich anderen Autoren recht, die darauf hinweisen, dass Belle schon hätte letztes Jahr auf dem Markt sein müssen. Vielleicht hätte es dann die Kooperation mit Microsoft nicht gegeben. Trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass sich das Bild der Konsumenten/Fachpresse bezüglich Symbian, mit dieser neuen Generation von Geräten, wieder deutlich verbessern wird.





































































November 15th, 2011 at 20:59
Sehr schönes Review!
Gibt mir einen guten Eindruck des 701, aber vor allem des neuen Symbian Belle, was hoffentlich in Kürze für mein N8 erscheinen wird.
Woher hast du denn die Info, dass mit einem Update im Dezember die Widgets in verschiedenen Größen angeboten werden sollen?
Viele Grüße,
heendrik
November 15th, 2011 at 22:06
Hi und danke!
Diese Info ist von Moritz aus dem Nokia Forum ;-) Der ist ja als Entwickler immer nah am Geschehen…
November 19th, 2011 at 17:43
Hallo,
super und vor allem auch objektiver Review!
Einige Fragen hätte ich noch:
1.) bei "Anna" gibt es in den Kontakten automatisch unten das "suchen" Feld. In einem Elektronikmarkt hatte ich mal ein 701 in der Hand bei dem ich dieses Feld im Standard nicht drin hatte. Erst wenn man auf "suchen" ging, wurde es eingeblendet.
2.) über das Pulldown-Menü kann man ja alle möglichen Arten der Kontaktaufnahme erlauben oder verbieten. Wenn ich nun wie bei "Anna" die WLAN-Suche verbiete (entspricht vermutlich bei BELLE dem ausschalten von WLAN), kann ich dann trotzdem mein Home-WLAN trotzdem als bevorzugte Verbindung einrichten, welche dann trotz grundsätzlich deaktiverter WLAN-Suche automatisch benutzt wird?
3.) bei den Mitteilungen erinnere ich mich daran, dass es beim 701 die "Übersicht" als "Standardansicht" nicht gibt, oder täusche ich mich?
Wäre nett, wenn Du mir dazu noch was schreiben könntest.
Viele Grüße
Michael
November 19th, 2011 at 19:23
Hallo!
Freut mich,das dir mein Bericht gefällt.
Zu 1.) Bei der guten Anna deaktivierst du nicht komplett das Wlan. Du verbietest lediglich das permanente Gesuche nach verfügbaren Wlans. Im Gegensatz zu Belle, wo du es komplett abschaltest.
2.) Korrekt. Das Suchfeld ist nicht sofort da, da in Belle diese Möglichkeit stets über die Menüleiste angeboten wird. Das ist nur konsequent.
3.) Hier muss ich am Montag erst noch mal ein Gerät zur Hand nehmen und dir dann feedback geben.
November 21st, 2011 at 18:30
Hallo Christian,
danke für Deine Rückmeldung. Ich werde wohl vorerst bei meinem C7 bleiben, da ich für mich bei einem Wechsel auf das 701 nicht den großen Mehrwert entdecken kann. Vor allem die Tatsache, dass das C7 ein AMOLED Display hat, spricht doch für den “Oldie”.
Weiterhin bin ich auch am überlegen, ob ich mein C7 wirklich auf “BELLE” upgraden werde. Es gibt bei BELLE schon einige Punkte, die mir nicht so gut wie bei “ANNA” gefallen. Vor allem die derzeit noch nicht in der Größe veränderbaren Widgets (vor allem das riesige Mailwidget!) und die oben von mir angesprochenen Punkte sind es die michs stören.
Wenn man wenigstens im Bedarfsfall auch ein “Downgrade” BELLE —–> ANNA machen könnte…. Aber soweit mir bekannt ist, geht das nicht (beim N8 wohl irgendwie schon, aber beim C7….?).
Gruß
Michael
November 22nd, 2011 at 00:59
Ja. Da bin ich ganz deiner Meinung. Ich sehe für 90 % der User auch keinen Mehrwert. Einziger Vorteil ist, dass man auch zukünftige Updates -wie Symbian Clara – erhält. Die Version, die von Belle auf die alten Symbian 3 Geräte kommen wird, soll die fertige Version sein. Somit ist Qt bestandteil des Systems und die Widgets sind veränderbar. Ein sog. Downgrade ist offiziell nicht erlaubt. Solltest du also auf ein schnelleres und deutlich stabileres System verzichten können, weil du im Prinzip mit deinem zufrieden bist, dann bleib bei Anna.
November 22nd, 2011 at 17:36
Hallo Christian,
kommt “Clara” denn nur für das 701 und nicht für bestimmte ältere Geräte wie das C7?
Ach ja, noch was: Du schreibst, dass ein “Downgrade” nicht erlaubt ist. Hier würde mich interessieren, ob es wirklich nicht erlaubt ist, oder technisch nicht möglich. Das ist ein kleiner auf feiner Unterschied ;-))
Gruß
Michael
November 22nd, 2011 at 23:47
Hi!
Ja, leider kommt Clara nur für Geräte ab 1 GHz. Ich habe bisher auch nur vom N8 gelesen, dass man es erfolgreich downgraden kann.
Noch bezüglich dem Punkt 3.) Deiner Liste: Mitteilungen öffnen sich nur im Dialogmodus!
Dezember 17th, 2011 at 11:17
Hallo Christian,
vielen Dank für den Test. Nachdem nun mein sony K750 das zeitliche gesegnet hat, suche ich ein Handy, welches auch gleich noch meinen alten PDA ablöst. Wegen meines Jobs bin ich zwingend auf Outlooksynchronisation per USB angewiesen. Geht das mit dem N701? Also ich meine vor Allem – per USB? Das wäre sehr wichtig. Mir konnten die Verkäufer nichts sicheres sagen.
Kannst Du mir helfen?
LG Marie
Dezember 18th, 2011 at 14:34
Hallo!
Wie bereits im Artikel erwähnt, kann das Gerät solch eine Funktion erfüllen, nur muss man zur Sicherheit 2 Dinge beachten. Zum Einen würde ich nur einen Kalender im Gerät pflegen, auch wenn theoretisch mehrere gehen. Zum Anderen würde ich die Pflege der Daten immer nur aus einer Richtung vornehmen. Ich bevorzuge hier das Gerät. Und ich würde mir mal die App “business calendar” im Nokia Store anschauen. ( Review auch hier auf der Site)
In diesem Sinne
Greets Christian
Januar 20th, 2012 at 18:54
Hallo Christian,
Vielen Dank für Deine Antwort. Daraufhin habe ich mir das 701 zugelegt. Prinzipiell bin ich sehr zufrieden. Die Verbindung per usb mit einem PC klappt auch. Allerdings bin ich auf Arbeit per usb2lan- Adapter (Silex 2000) am Netzwerk, weil wir nur mit Terminalclients auf einem Terminalserver arbeiten. An diesem Adapter wird das Telefon nicht erkannt (andere Telefone von meinen Kolleginnen werden erkannt). Der Herr an der Nokia-Hotline meinte, dass für die Nokiasuite ein besonderes Protokoll verwendet wird, das der Adapter wahrscheinlich nicht versteht. Hast Du einen Tip welcher Adapter das kann?
Oder gibt es eine andere Softwarelösung als die Nokiasuite, mit der man synchronisieren kann? Meine letzte Frage: kannst Du mir sagen, wie ich mit dem Player mp3′s verzeichnisweise abspielen kann? Meine Dateien sind zwar z.T. getaggt, aber irgendwie zerfleddert der Player selbst da, trotz gleichem Albumnamen alles in einzelne Alben. Eine Playliste möchte ich nicht jedesmal schreiben;-)und den Player jedesmal titelweise starten ist beim Joggen auch nicht so praktisch.
Januar 22nd, 2012 at 16:13
Hallo Marie!
Freut mich zu hören, dass dir das Nokia gefällt. Auf die Adapter-Frage, habe ich leider keine Antwort. Aber um Verzeichnisse abzuspielen, gibt es das hier: store.ovi.com/content/185511?clickSource=search&pos=2
Viele Grüße
Chris