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Hands On mit dem Sony Ericsson X10 mini

Beitrag vom 20 Juni 2010 von Chris Lietze

The Phone House hat uns ein Sony Ericsson X10 mini zur Verfügung gestellt.Das X10 mini ist das wohl zur Zeit kleinste Androidhandy auf dem Markt. Wie auch beim X10i und X10 mini pro kommt Android 1.6 zum Einsatz, das im nächsten Quartal auf 2.1 aktualisiert wird.

Das X10 mini macht seinem Namen alle Ehre, naja fast. 83mm mal 50mm als Fläche ist schon was, nur ist es leider stolze 16mm “flach”; zwei, drei Millimeter weniger würden dem 88 Gramm leichten Handy besser stehen. Aber die Technik muss halt irgendwo unterkommen.Unter dem Backcover sieht es dann auch sehr gedrungen aus, der Akku ist fest eingebaut, SIM- und microSD(HC)-Karte werden ohne bewegliche Teile eingesetzt, sind aber gut zugänglich.

Die Front ist glatt und glänzend, während das schwarze Backcover angeraut ist, was die Fingerabdrücke ein bißchen reduziert.  Das Sony Ericsson X10 mini hat drei physische Tasten zur Bedienung von Android, dazu weitere für die Kamera und die Lautstärke. Alle in Chromoptik und mit gutem Druckpunkt. Lediglich die obige An/Aus-Taste ist schwarz glänzend, an der Unterseite ist der auch zum Akkuladen geeignete microUSB-Anschluss sowie der 3,5mm-Klinkenstecker. Danke Sony Ericsson für die wohl endgültige Abkehr von FastPort und Co.

Der 2,55 Zoll kleine, kapazitive Touchscreen reagiert sehr gut, ich möchte fast behaupten, sogar besser als der des X10i. Jedoch ist es wie beim X10i nicht hell genug fürs Tageslicht. Es geht zwar, aber man sucht instinktiv einen Schatten, um das Display besser ablesen zu können …

Die restliche Hardware ist für den Alltag mehr als ausreichend. 600 MHz und 256 MB RAM lassen kaum Ruckler oder lange Wartezeiten zu. A-GPS, HSPA, UKW-Radio, eine 5 Megapixelkamera mit LED-Blitz, Bluetooth 2.0 und WLAN 802.11b/g vervollständigen die Liste. Leider stehen nur 128 MB interner Speicher zur Verfügung.

Wie auch beim X10i kommt neben Android 1.6 auch Timescape zum Einsatz. Die Optik unterscheidet sich jedoch. Sofort fallen die – editierbaren – Icons in den Ecken auf. Diese sind auf allen Desktops gleich. Mittig ist Platz für ein Widget, ja richtig gelesen, nur eines je Desktop. Zwischen diesen wechselt man wie gewohnt mit einem Wisch nach links oder rechts. Zieht man den Desktop nach oben, kommt das Menü zum Vorschein, in dem man wiederum nach links und nach rechts navigieren kann. Zum Startbildschirm zurück gehts dann, wenn man das Menü nach unten schiebt.

Was in der Startoberfläche gut funktioniert, ist aber nicht überall möglich. In den einzelnen Programmen fehlt es an Übersicht. Das liegt zum einen an der Displaygröße, aber auch an der niedrigen Aufllösung von nur 240×320 Pixel. Viel Inhalt passt da halt nicht drauf. Man muss also viel scrollen. Bei eMails und SMS ist das noch ok, aber beim Surfen im Internet erkennt man entweder gar nix oder zu wenig. Sinnvoll ist daher, für die Suche nach Inhalten oder Informationen lieber Apps und Widgets zu nutzen statt des Browsers.

Das Sony Ericsson X10 mini ist weder ein Multimedia- noch ein Messagingwunder. In beiden Fällen scheitert es am Display. Die virtuelle Tastatur nimmt beim Schreiben viel Platz in Anspruch, aber man kann zumindest noch ein paar eingegebene Wörter lesen. Für Twitter und Facebook reichts genau, aber wer öfters chattet oder eMails schreibt, sollte lieber das X10 mini pro wählen.

Werbung: The Phone House

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Ende der Neunziger gab es einen teilweise nervenden Trend mit austauschbaren Cover. Mal abgesehen von den hässlichen Mustern haben nur die wenigsten Cover der meist Drittanbieter gepasst.

Sony Ericsson macht es aber zumindest ein bißchen besser als Nokia damals und legt – je nach Anbieter und Land – weitere Cover in den Karton.

Über die Farben kann man streiten, aber das rosafarbene ;) und auch das rote Cover werden bestimmt viele Käufer finden. Im Gegensatz zum schwarzen, sind die Wechselcover nicht angeraut, sondern glatt und vereinzelt fast schon wie aus Metall.

Das Austauschen geht schnell und einfach, jedes Cover sitzt fest am Platz.

Das Sony Ericsson X10 mini ist ein Lifestylehandy. Alles wichtige an Hardware ist dabei und auch die Funktionen überzeugen. Es sind die Details, die stören. Die geringe Auflösung und das nicht sehr leuchtstarke Display stören manchmal im Alltag.

Zur Zeit kostet das X10 mini noch 220 Euro und mehr. Der Preis dürfte auch wegen weiterer demnächst erhältlicher Android-Handys von Samsung und HTC schnell unter 200 fallen.

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2 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. HardWorkingBee Says:

    Hands On mit dem Sony Ericsson X10 mini http://www.hardworkingbee.com/2010/06/20...

  2. primaklimas Says:

    RT @HardWorkingBee: Hands On mit dem Sony Ericsson X10 mini http://www.hardworkingbee.com/2010/06/20...

2 Trackbacks für diesen Beitrag

  1. Tweets that mention Hands On mit dem Sony Ericsson X10 mini | Hard Working Bee -- Topsy.com Sagte:

    [...] This post was mentioned on Twitter by prima klima, HardWorkingBee. HardWorkingBee said: Hands On mit dem Sony Ericsson X10 mini http://bit.ly/bLqh3n [...]

  2. Minitest: Sony Ericsson X10 Mini Pro | HardWorkingBee.com ... (P)Reviews, Augmented Reality & more ... Sagte:

    [...] Pro. Wer noch weitere Informationen zum Mini haben möchte, der kann gerne davor oder danach den Test des X10 Mini [...]

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