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Test: UMTS statt DSL mit dem Huawei E1750

Beitrag vom 30 Mai 2010 von Chris Lietze

Die DSL-Anbieter übertreffen sich gegenseitig in der Werbung. Alle günstig, alle schnell, alle umkompliziert. Jeder hat da sowohl positive als auch negative Erfahrungen gemacht. Aber DSL gibts nur zu Hause. Und unterwegs? Da hilft nur UMTS …

Um mobil im Internet zu surfen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Manche Notebooks haben bereits ein 3G-Modem integriert. Alternativ kann man ein Handy als Modem einbinden oder eben einen sogenannten Surfstick.

Da mein DSL-Anschluss im Juni zu Ende geht, wird es Zeit, UMTS bzw HSPA mal unter die Lupe zu nehmen. Bestellt hab ich mir den Huawei E1750, der unter anderem bei o2 für 61 Euro angeboten wird.

Der Stick kommt zusammen mit einer Anleitung, aber die ist eigentlich unnötig. SIM-Karte in den Slot, wahlweise noch eine microSDHC bis zu 16  GB dazu und dann einfach an den nächsten USB-Port. Im Dateimanager ist dann ein neues Laufwerk namens “Mobile Partner” vorhanden. Nutzt man auch eine microSDHC-Karte sind es natürlich zwei Laufwerke. Öffnet man das Laufwerk “Mobile Partner” startet auch sofort die Installation, nach nicht mal einer Minute ist der Stick einsatzbereit.

Zur Zeit habe ich noch einen DSL-Anschluss mit bis zu 6 Mbit/s im Download. Für meine Zwecke reicht das vollkommen. Selbst mit zwei oder drei Mbit/s kann man anständig und ohne lange Wartezeiten surfen. Lediglich der Upload könnte schneller sein. 600 kbit/s sind schon ein Nadelöhr, wenn ich Videos bei Youtube hochlade.

Mit dem Surfstick kommt HSPA ins Haus, also bis zu 7,2 Mbit/s im Download (in Berlin z.Z. max 3,6 Mbit/s) und bis zu 5,76 Mbit/s im Upload … Und diese Werte sind nicht unrealistisch. Im Download erreichte der Huawei E1750 fast die 3,6 Mbit/s und im Upload standen ebenfalls fast 3 Mbit/s zur Verfügung.

Aber es gibt natürlich auch ein paar Nachteile. Für Gamer kommt UMTS/HSPA nicht in Frage, ein Ping von 150ms zerstört jede Gewinnchance. Auch ist selbst im größten Paket nach 5 GB Traffic eigentlich Ende. Denn aber diesem Wert gibts bis zum nächsten Abrechnungsmonat kein HSPA mehr, sondern nur noch GPRS … wenn der Stick dazu noch die Einwahlgeräusche eines 56k-V90-Modems machen würde, wäre die Nostalgie perfekt :)

Die Werte überzeugen, eine sinnvolle Alternative ist UMTS/HSPA für die meisten DSL-Geplagten. Ich werde den Juni daher mal komplett ohne DSL erleben und statt dessen nur über HSPA surfen.

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<>Kommentare (4) a

3 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. HardWorkingBee Says:

    Test: UMTS statt DSL mit dem Huawei E1750 http://www.hardworkingbee.com/2010/05/30...

  2. primaklimas Says:

    RT @HardWorkingBee: Test: UMTS statt DSL mit dem Huawei E1750 http://www.hardworkingbee.com/2010/05/30...

  3. Erich Says:

    Artikel ist zwar schon älter, trotzdem kurze Antwort. HS(U)PA ist für online-Spieler zumindest brauchbar im Gegensatz zu HSDPA. Es werden aber immer noch hauptsächlich HSDPA-Modems verkauft, teilw. mir max. 3,6 Mbit/s. Aber Funk ersetzt halt kein DSL oder Internet via TV-Kabel. Die Modems sind für _mobiles_ Internet gedacht auch wenn die viele wg. des Preises zu Hause einsetzen.

    lg

    datacardunlocker

1 Trackbacks für diesen Beitrag

  1. Test: UMTS statt DSL mit Huawei E5 und E1750 | HardWorkingBee.com ... (P)Reviews, Augmented Reality & more ... Sagte:

    [...] Monat ist vorbei, anfangs mit dem USB-Stick Huawei E1750, ist Mitte Juni der 3G-WLAN-Router Huawei E5 [...]

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